WIPFELFEUER 2017

Internationales Fachsymposium Waldbrandbekämpfung | 24.06.2017 | Schönau, BW

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Was ist das Wipfelfeuer?

Das Wipfelfeuer ist die einzige Fachveranstaltung seiner Art zum Austausch und Weiterbildung im Bereich der Vegetationsbrandbekämpfung.

aschenbrenner Als führende Fachveranstaltung zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung hat das Wipfelfeuer in den vergangenen Jahren eine auch international immer größere Beachtung gefunden. So können die Initiatoren stolz darauf sein, zu dem Symposium auch 2017 wieder zahlreiche Experten und Gäste aus Deutschland und dem Ausland aus Deutschland und dem Ausland empfangen zu dürfen. Sie alle werden wieder hochkarätige Vorträge und Seminare erleben und zugleich eine ausgezeichnete Plattform zum Erfahrungsaustausch finden.

Wir als Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V. (vfdb) begrüßen das große Engagement von @fire auf diesem Gebiet. Denn wie es mitunter scheint, werden die Auswirkungen von Vegetationsbränden allzu oft unterschätzt. Nicht zuletzt geht es um die Auswirkungen auf Ökologie und Klima und auch um die atmosphärische Verschmutzung. Mit ihrem stetigen Bemühen, auf die Problematik der Wald- und Flächenbrände aufmerksam zu machen sowie Forschung und Weiterbildung voranzutreiben, unterstützen Sie in hervorragender Weise auch unsere Ziele. Denn wir sind bestrebt, die Gefahrenabwehr durch wissenschaftliche, technische und organisatorische Weiterentwicklungen zu fördern.

Umso mehr freue ich mich, dass Sie mit dem Wipfelfeuer dazu beitragen, die Aufmerksamkeit zu erhöhen und Wissen zu vermitteln.

Gern unterstützt die vfdb Sie in diesem Bemühen. In diesem Sinne wünsche ich der Veranstaltung gutes Gelingen!

Dirk Aschenbrenner
Präsident der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb)

Jedes Jahr brennt es von Norddeutschland und Brandenburg bis Tirol, von Luxemburg bis Niederösterreich in Wäldern, Wiesen, Feldern, Schilf- und Moorflächen. So unterschiedlich die Bedingungen und Voraussetzungen auf den sandigen Böden der Rhein-Ebene oder dem Schweizer Hochgebirge sein mögen, so zeigen sich auch Gemeinsamkeiten: Ausgedehnte Wald- und Flächenbrände kommen auch in gesamt Mitteleuropa immer wieder vor. Und immer wieder kommt es zu Unfällen und verletzten Einsatzkräften. Aufgrund der Dynamik und Dimension stellen diese Vegetationsbrände besondere Herausforderungen an die Feuerwehren. Erfahrung und Ausbildung halten sich aufgrund der Seltenheit dieser Ereignisse jedoch in Grenzen.

Das Wipfelfeuer bietet Ihnen eine Plattform, um gemeinsam mit nationalen und internationalen Einsatzkräften in den Erfahrungsaustausch zu treten, sich über aktuelle Entwicklungen und Themen rund um die Vegetationsbrandbekämpfung zu informieren und diskutieren und deren Zukunft aktiv zu gestalten.

Bereits zum insgesamt 9. Mal veranstaltet @fire das etablierte Fachsymposium Waldbrandbekämpfung. Das erste Mal ist es hierbei in Baden-Württemberg zu Gast.

Der genaue Inhalt, die Vorträge und Referenten werden aktuell abgestimmt und veröffentlicht, sobald die Agenda fixiert ist.

Rahmenprogramm

Einsatz- und Planübungen

Der Praxisteil des Symposiums ermöglicht es unmittelbare Erfahrungen zu sammeln und auszutauschen. Für Führungskräfte besteht die Möglichkeit an einer Planübung teilzunehmen.

Fahrzeug- und Produktpräsentationen

Auch in diesem Jahr wird wieder eine Fachmesse mit namhaften Ausstellern das Symposium begleiten und Entwicklungen im Bereich der Fahrzeug- und Gerätetechnik präsentiert.

IMPRESSIONEN

REFERENTEN

Hauptmann ANDREJ CLASSEN

Bundeswehr, Luftwaffe, Hubschraubergeschwader 64

1989 in die Bundeswehr eingetreten, wurde er zum Hubschrauberpiloten, Fluglehrer sowie Einsatzpiloten auf CH-53 ausgebildet. Seit 2001 wird er regelmäßig in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr eingesetzt. Nach mehreren Feuerlöscheinsätzen in Griechenland und Deutschland wurde ihm ab 1999 die Aufgabe Beauftragter für „Feuerlöschen aus der Luft“ übertragen. Im Rahmen dieser Tätigkeit führte er die theoretische u. praktische Aus- u. Weiterbildung der Hubschrauberbesatzungen seines Verbandes sowie die Feuerlöschübungen mit zivilen Feuerwehren durch. Bei verschieden Referententätigkeiten im In u. Ausland, stellte er die Einsatzfähigkeit der CH-53 beim Feuerlöschen aus der Luft dar.

Thomas Zawadke

Dipl.-Ing. Fahrzeugtechnik

Seit 1973 ist Thomas Zawadke (Jahrgang 1958) Mitglied verschiedener Feuerwehren. Von 1977 - 1980 hat er als Kfz-Handwerker in der Zentralwerkstatt des KatSchutzes gearbeitet bis er 1989 über den zweiten Bildungsweg sein Studium zum Dipl.-Ing. (FH) Fahrzeugtechnik abgeschossen hat. 1989 - 1994 war er Abteilungsleiter Aufbauten im Werk Weisweil der Iveco Magirus BT GmbH. 1994 folgte der Wechsel nach Ulm wo er bis 2001 als Leiter der Projektabteilung, des Versuches und des Entwicklungsservice bei Iveco Magirus tätig war. Von 2001 - 2004 übernahm er als Prokurist die Leitung der Entwicklung der Tony Brändle AG (CH) Feuerwehr- und Ambulanzfahrzeugbau und seit Okt. 2004 ist er als selbständiger Beratungs- und Entwicklungsingenieur tätig. 1995 übernahm er einen Lehrauftrag für Feuerwehrfahrzeugtechnik an der Hochschule Ulm und bringt seine Expertise im Deutschen Institut für Normen in den Arbeitsgremien für Löschfahrzeuge, Sonderfahrzeuge und Ausrüstung und Geräte ein. Sein Wissen und internationale Erfahrung (u.a. durch Praktika in USA, GB, F, NL, PL, SP, A) spiegeln sich in zahlreichen Vorträgen und Veröffentlichungen wiederspiegelt.
Seit 2008 ist er ständiger Mitarbeiter im Referat 6 des VFDB, seit 2010 Mitglied des Vorstandes von @fire.

Jan Südmersen

Leiter Aus- und Fortbildung/RettD, BF Osnabrück

Jan Südmersen hat sich nicht nur als Fachautor und anerkannter Experte im Bereich der Unfallrettung einen Namen gemacht. Er ist Vordenker und Mit-Initiator der Vergleichswettkämpfe Verkehrsunfälle in Deutschland, Begründer und Vorsitzender von @fire und als Ausbilder/Dozent u.a. am IdF NRW, IdF Heyrothsberge, TH Weimar, Haus der Technik Essen, und zahlreiche Feuerwehren, Schulen und Verbänden gefragt.
Zunächst studierte er zunächst Sicherheitstechnik an der Universität Wuppertal, um im Anschluss als Brandinspektoranwärter bei der Berufsfeuerwehr Osnabrück seine Laufbahn zu starten. Hier verantwortet er das Fachgebiet Aus- und Weiterbildung sowie Rettungsdienst.
Er absolvierte Einsatzpraktika und Abschnitte nicht nur in den großen deutschen Feuerwehren wie Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin, sondern auch in Miami, Washington D.C., New York. Diese Auslandserfahrung wahren prägend um Erfahrungen und Techniken über die deutschen Grenzen hinaus zu studieren und in das deutsche Feuerwehrwesen einzubringen. Neben seinen Tätigkeiten im Brand- und Katastrophenschutz beschäftigt sich Südmersen auch mit kulturellen und soziologischen Grundlagen der Feuerwehr, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Marco Buess

Kreisbrandmeister, Landkreis Tübingen

Seine Laufbahn begann Marco Buess 1987 in der freiwilligen Feuerwehr Wurmberg (bei Pforzheim). Nach der Ausbildung zum gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst bei der Berufsfeuerwehr Koblenz war er zunächst als EvD, in der Alarm- und Einsatzplanung sowie dem vorbeugenden Brandschutz tätig. 2011 wechselte er als Kreisbrandmeister und Brandschutzsachverständiger in den Landkreis Konstanz nach Süddeutschland. Im Anschluss übernahm er 2014 die Position des Kreisbrandmeisters im Landkreis Tübingen. Ständige Aus- und Weiterbildung ist ihm hierbei ein persönliches Anliegen. Nicht nur privat - er absolviert momentan berufsbegleitend den Masterstudiengang „Baulicher Brandschutz“ an der Technischen Universität Kaiserslautern - sondern auch in seinem Landkreis.

In Kürze

Die weiteren Dozenten werden nach und nach an dieser Stelle vorgestellt.

Veranstaltungsort

Das diesjährige Wipfelfeuer findet in Schönau, Nähe Heidelberg, in Baden-Württemberg statt.Der Veranstaltungsort selbst liegt im weitläufigen und topographisch anspruchsvollen Odenwald.

Veranstaltungsort

Anreise

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    A5, Abfahrt Kreuz Heidelberg: Folgen Sie der B37 Richtung Neckargemünd. Sie fahren entlang des Neckars durch Heidelberg.

    A6, Abfahrt Sinsheim West Fahren Sie die B45 Richtung Neckargemünd.

    In Neckargemünd queren Sie den Neckar und folgen der B45. In Neckarsteinach halten Sie sich links und folgen der Beschilderung.
  •   Bahnhof Neckarsteinach: Sie erreichen den Veranstaltungsort bequem mittels Deutscher Bahn bis zum Bahnhof Neckarsteinach. Von hier ist ein Shuttle zum Veranstaltungsgelände eingerichtet.
  •  Flughafen Frankfurt / Stuttgart: Die Flughäfen liegen eine Autostunde bzw. knapp 90 Minuten von Schönau entfernt. Außerdem bietet sich von beiden Flughäfen eine Weiterreise mit der Bahn an.

ANMELDUNG

Die Anmeldung ist geöffnet. Profitieren Sie bis zum 31.12.2016 vom Frühbucherrabatt!
Angebot!
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Samstag, 24 Juni 2017 - Samstag, 24 Juni 2017

Teilnehmerticket 2017

119,00 109,00

Folgende Leistungen sind im Preis inbegriffen:

  • Veranstaltungsteilnahme / Seminare
  • Frühstück / Kaffee
  • Mittagessen mit Getränk
  • Seminarunterlagen
  • Teilnahmebestätigung
Sie können sich mit diesem Anmeldeformular auch schriftlich anmelden.

KONTAKT

Haben Sie Fragen zur Veranstaltung oder Teilnahme? Oder Sie wollen als Aussteller mitwirken? Zögern Sie nicht! (Die Anmeldung öffnet in Kürze)

AUSSTELLER

Vallfirest, Rescue Tec, Günzburger Steigtechnik, Pax Bags, S-GARD, Kindswater, Texport, Heavy Rescue Germany, Fire Circle, Gollmer und Hummel, Weber Hydraulik, Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V., Interspiro GmbH, u.v.m.


VERANSTALTER

Das Wipfelfeuer wird veranstaltet durch @fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V. einer als gemeinnützig anerkannte Hilfsorganisation, mit der Aufgabe, Auslandshilfe bei Waldbränden und Erbeben zu leisten.

Innerhalb Deutschlands, Schweiz, Italien und Österreich betreibt @fire dagegen seit über einem Jahrzehnt eine Sensibilisierung und intensive Aus- und Weiterbildung im Bereich der Vegetationsbrandbekämpfung nicht nur für eigene Einsatzkräfte, sondern auch für kommunale Feuerwehren. Aufgrund der internationalen Einsatzerfahrung und des aktiven Dialogs mit anderen Feuerwehren und Organisationen wie Forst, Agrarwissenschaften und Fahrzeug- und Gerätebauern ist @fire als eine der führenden Fachinstitutionen anerkannt.

Neben einer Anerkennung im deutschen Katastrophenschutz ist @fire Mitglied des Weltfeuerwehrverband (CTIF) und der International Association of Wildfire (IAWF).

Weitere Informationen